Schulkinder schliessen ihre Velos am Veloparkplatz ab

Einblicke ins
Pilotprojekt
Velofreundliche
Schule

Von 2025 bis 2027 begleitet Schule+Velo gemeinsam mit seinen Partnern aktuell acht Pilotschulen aus vier Kantonen auf ihrem Weg zur velofreundlichen Schule. Schritt für Schritt entwickeln die Schulen Lösungen, um das Velo im Unterricht und im Schulalltag zu verankern.

So gehen die Schulen vor

Jede Schule geht ihren eigenen Weg – im eigenen Tempo

Schulen entwickeln konkrete Aktivitäten rund ums Velo für Unterricht und Schulalltag und setzen diese schrittweise um. Daraus entstehen individuelle Jahrespläne. Gleichzeitig wächst ein Netzwerk aus Gemeinde, Eltern und Partnern, das den Prozess mitträgt. So wird das Velo im Unterricht, auf dem Pausenplatz und auf dem Schulweg zunehmend sichtbar.

News aus den Pilotschulen

Projektverlauf

Das Pilotprojekt (2025–2027) ist in vier aufeinander aufbauende Phasen gegliedert: Die Schulen analysieren ihre Ausgangslage, entwickeln und erproben Massnahmen im Schulalltag und tauschen sich im Netzwerk aus. Die Erfahrungen fliessen in die Weiterentwicklung ein – und führen zur Auszeichnung als «Velofreundliche Schule», die das Engagement sichtbar macht und verbindet.

Lehrpersonen in einer Besprechung
1. Bestandesaufnahme & Startsitzung

Wo stehen wir heute?

In der Startsitzung analysieren die Schule und Schule+Velo gemeinsam die Ausgangslage rund ums Velofahren. Dabei bestimmt die Schule eine veloverantwortliche Person. Gemeinsam werden Infrastruktur, Nutzung im Schulalltag sowie die Zusammenarbeit mit Eltern und Gemeinde betrachtet und Stärken und Herausforderungen sichtbar gemacht. Daraus entstehen konkrete Handlungsfelder für die weitere Planung.

2. Jahresplanung & Organisation

Was wollen wir erreichen?

Auf Grundlage der Bestandesaufnahme entsteht eine strukturierte Jahresplanung. Schwerpunkte werden definiert, Prioritäten gesetzt und ein klarer Fahrplan für das Schuljahr entwickelt. Die Planung orientiert sich an den Voraussetzungen der Schule und baut auf bestehenden Aktivitäten auf. Zuständigkeiten werden geklärt und die Zusammenarbeit mit schulischen und externen Partnern vorbereitet.

3. Umsetzung der Massnahmen

Wie setzen wir die Massnahmen um?

Die Schule setzt die geplanten Massnahmen im Schulalltag um und entwickelt sie laufend weiter. Dabei kombiniert sie Angebote von externen Partnern mit schuleigenen Aktivitäten. Die Umsetzung orientiert sich an den Gegebenheiten der Schule und wird schrittweise angepasst. Parallel dazu tauschen sich die Schulen in Netzwerktreffen und Webinaren aus und lernen voneinander.

4. Evaluation & Zertifizierung

Was hat sich verändert?

Ein Fragebogen vor Projektstart und nach Projektschluss liefert die Grundlage, um Veränderungen bei Velonutzung, Sicherheitsempfinden und Rahmenbedingungen zu erfassen. Die Ergebnisse werden ausgewertet, machen Fortschritte und Herausforderungen deutlich und zeigen, wie sich das Velofahren im Schulalltag entwickelt hat. Die erzielten Fortschritte bilden die Grundlage für die Auszeichnung als «Velofreundliche Schule», die das Engagement sichtbar macht.

Ausblick & Weiterentwicklung

Im Pilotprojekt zeigt sich: Jede Schule geht ihren eigenen Weg. Daraus entstehen konkrete Praxisbeispiele, neue Lösungsansätze und ein vertieftes Verständnis für Herausforderungen im Schulalltag. Jahresplanungen, Konzepte und praxisnahe Tools bilden dabei die Grundlage für ein Programm, das weiterentwickelt und schrittweise auf weitere Schulen ausgeweitet werden kann.

Newsletter 
«Schule und Velo»

Du möchtest mehr wissen? Unser Newsletter liefert dir praktische Hinweise, Ideen für den Unterricht und Erfahrungsberichte aus der Schule.