Schulkinder schliessen ihre Velos am Veloparkplatz ab

Einblicke ins
Pilotprojekt
Velofreundliche Schule

Von 2025 bis 2027 begleitet Schule+Velo gemeinsam mit seinen Partnern acht Pilotschulen aus vier Kantonen auf ihrem Weg zur velofreundlichen Schule. Mit viel Herzblut unterstützt das Team die Schulen dabei, das Velo langfristig im Schulalltag zu verankern. Die Schulen entwickeln dafür schrittweise passende Lösungen für Unterricht und Alltag.

So gehen die Schulen vor

Jede Schule geht ihren eigenen Weg – im eigenen Tempo

Schulen entwickeln konkrete Aktivitäten für Unterricht und Schulalltag und setzen diese schrittweise um. Daraus entstehen individuelle Jahrespläne. Gleichzeitig wächst ein Netzwerk aus Gemeinde, Eltern und Partnern, das den Prozess mitträgt. So wird das Velo im Unterricht, auf dem Pausenplatz und auf dem Schulweg zunehmend sichtbar.

Kanton BE

Primarschule, Port

Zyklus: 1+2 

Anzahl Klassen: 17 

Anzahl Schüler:innen: 340 

Die Primarschule Port entwickelt das Thema Velo gemeinsam im ganzen Kollegium. In einer Arbeitsgruppe und in den Stufen werden Ideen gesammelt und in eine Jahresplanung überführt. Ziel ist es, das Velo breit im Schulalltag zu verankern – im Unterricht, in Projekten und bei gemeinsamen Anlässen. 

Viele Schüler auf dem Schulareal mit ihren Velos - einige kontrollieren ihre Velos.
Kanton BE

Primarschule Blindenmoos, Köniz

Zyklus: 1+2 

Anzahl Klassen: 28 

Anzahl Schüler:innen: 553 

Die Primarschule Schliern Blindenmoos setzt auf einen frühen Einstieg: Bereits im Kindergarten sammeln die Kinder erste Erfahrungen mit dem Laufrad. Darauf aufbauend wird die Velokompetenz über alle Zyklen hinweg Schritt für Schritt entwickelt. Gemeinsame Aktivitäten und Anlässe beziehen auch die Eltern ein und entstehen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Kanton ZH

Primarschule Haselhalden, Bauma

Zyklus: 1+2 

Anzahl Klassen: 8 

Anzahl Schüler:innen: 160 

Die Primarschule Haselhalden befindet sich im Aufbauprozess: Zunächst geht es darum, im Kollegium eine gemeinsame Grundlage für das Projekt zu schaffen. In internen Gesprächen wird geklärt, wie und in welchem Tempo das Thema Velo aufgenommen werden kann. Ziel bleibt es, sich schrittweise zur velofreundlichen Schule zu entwickeln.

Kanton BE

Schule Buchsee, Köniz

Zyklus: 2 

Anzahl Klassen: 12 

Anzahl Schüler:innen: 237 

Die Schule Buchsee legt den Fokus auf die Weiterbildung der Lehrpersonen und baut darauf eine strukturierte Jahresplanung auf. Neue Impulse fliessen in den Unterricht und in konkrete Aktivitäten ein. So wird das Thema Velo Schritt für Schritt im Schulalltag verankert – in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und begleitet von einem praxisnahen Sicherheitskonzept.

Kanton VD

Collège de la Planta, Chavannes-près-Renens

Zyklus: 2 

Anzahl Klassen: 10 

Anzahl Schüler:innen: 172 

Das Collège de la Planta macht sich auf den Weg zur velofreundlichen Schule. Aktuell werden Möglichkeiten geprüft und Abklärungen für erste Massnahmen getroffen. Auf dieser Grundlage entsteht schrittweise eine Jahresplanung und die Lehrpersonen werden für das Thema sensibilisiert.

Kanton BE

Oberstufenzentrum, Köniz

Zyklus: 3 

Anzahl Klassen: 12 

Anzahl Schüler:innen: 220 

Am OZK steht die nachhaltige Verankerung bestehender Veloaktivitäten im Zentrum. Die Ausbildung von Jung-Velomechaniker:innen im Rahmen des Fachs TTG ist mit konkreten Einsätzen an Schulanlässen verknüpft. Die Umsetzung wird auf mehrere Schultern verteilt und durch gezielte Kommunikation gegenüber Eltern und über die Schulwebseite begleitet.

Kanton ZG

Schulhaus Feldheim, Steinhausen

Zyklus: 3 

Anzahl Klassen: 14 

Anzahl Schüler:innen: 208 

Das Schulhaus Feldheim verbindet Unterricht, praktische Aktivitäten und die Gestaltung des Schulareals. Mit Veloparcours, Velochecks und weiteren Angeboten sammeln die Schüler:innen vielfältige Erfahrungen. So wird das Thema Velo Schritt für Schritt im Schulalltag verankert. 

Kanton ZH

Freie Oberstufenschule, Zürich

Zyklus: 3 

Anzahl Klassen:  

Anzahl Schüler:innen:  

An der Freien Oberstufenschule ist das Velo fest im Stundenplan verankert. Die Schüler:innen trainieren regelmässig und bauen ihre Kompetenzen über das Schuljahr hinweg gezielt auf. Höhepunkt ist eine gemeinsame Veloreise ans Meer.

Projektverlauf

Das Pilotprojekt (2025–2027) ist in vier aufeinander aufbauende Phasen gegliedert: Die Schulen analysieren ihre Ausgangslage, entwickeln und erproben Massnahmen im Schulalltag und tauschen sich im Netzwerk aus. Die Erfahrungen fliessen in die Weiterentwicklung ein – und führen zur Auszeichnung als «Velofreundliche Schule», die das Engagement sichtbar macht und verbindet.

Lehrpersonen in einer Besprechung
1. Bestandesaufnahme & Startsitzung

Wo stehen wir heute?

In der Startsitzung analysieren Schule und Schule+Velo gemeinsam die Ausgangslage rund ums Velofahren. Dabei bestimmt die Schule eine veloverantwortliche Person. Gemeinsam werden Infrastruktur, Nutzung im Schulalltag sowie die Zusammenarbeit mit Eltern und Gemeinde betrachtet und Stärken und Herausforderungen sichtbar gemacht. Daraus entstehen konkrete Handlungsfelder für die weitere Planung.

2. Jahresplanung & Organisation

Was wollen wir erreichen?

Auf Grundlage der Bestandesaufnahme entsteht eine strukturierte Jahresplanung. Schwerpunkte werden definiert, Prioritäten gesetzt und ein klarer Fahrplan für das Schuljahr entwickelt. Die Planung orientiert sich an den Voraussetzungen der Schule und baut auf bestehenden Aktivitäten auf. Zuständigkeiten werden geklärt und die Zusammenarbeit mit schulischen und externen Partnern vorbereitet.

3. Umsetzung der Massnahmen

Wie setzen wir die Massnahmen um?

Die Schule setzt die geplanten Massnahmen im Schulalltag um und entwickelt sie laufend weiter. Dabei kombiniert sie Angebote von externen Partnern mit schuleigenen Aktivitäten. Die Umsetzung orientiert sich an den Gegebenheiten der Schule und wird schrittweise angepasst. Parallel dazu tauschen sich die Schulen in Netzwerktreffen und Webinaren aus und lernen voneinander.

4. Evaluation

Was hat sich verändert?

Mit einem Fragebogen vor und nach Projektstart werden Veränderungen bei Velonutzung, Sicherheitsempfinden und Rahmenbedingungen erfasst. Die Ergebnisse werden ausgewertet, machen Fortschritte und Herausforderungen deutlich und zeigen, wie sich das Velofahren im Schulalltag entwickelt hat. Die erzielten Fortschritte bilden die Grundlage für die Auszeichnung als «Velofreundliche Schule», die das Engagement sichtbar macht. 

 .

Ausblick & Weiterentwicklung

Im Pilotprojekt zeigt sich: Jede Schule geht ihren eigenen Weg. Daraus entstehen Good Practice, neue Lösungsansätze und ein vertieftes Verständnis für Herausforderungen im Schulalltag. Jahresplanungen, Konzepte und praxisnahe Tools bilden dabei die Grundlage für ein Programm, das weiterentwickelt und schrittweise auf weitere Schulen ausgeweitet werden kann.

News aus den Pilotschulen

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Portrait von Philipp Ammann, Lehrer

VeloLab zeigt, wie Bildung über das Klassenzimmer hinaus wirken kann: Junge Menschen sammeln praktische Erfahrungen, während gleichzeitig die Verbindung zwischen Schule und lokaler Gemeinschaft gestärkt wird.

Philipp Ammann
Lehrer
Debora Walker, Klassenlehrerin 5./6. Klasse

Das Velo in den Unterricht zu integrieren, bedeutet für mich grosse Flexibilität. Unkompliziert und schnell können wir ausserschulische Lernorte besuchen oder auch längere Touren unternehmen. Es ist schön zu sehen, wie stolz die Schüler:innen auf sich sind, wenn sie mehrstündige Touren absolviert haben.

Debora Walker
Klassenlehrerin 5./6. Klasse
 Stella Wohlers Leiterin DEFI-Velo

Wenn ich sehe, wie die Jugendlichen bei DEFI VELO Spass haben, Selbstvertrauen gewinnen oder neue Facetten des Velos – wie etwa das Reisen – entdecken, denke ich mir: Lachen und in die Pedale treten, das ist wohl das Rezept fürs Glück.

Stella Wohlers
Leiterin DEFI VELO

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